S wie … Sinn

Mit dem Sinn ist das so eine Sache. Was macht Sinn? Was von dem, das wir täglich tun, macht tatsächlich Sinn?
Das Meiste erfüllt einen Zweck: es bringt Geld, Erfolg, Anerkennung, Nutzen … für uns oder andere … doch macht es Sinn?
Victor Frankl sagte mal: “Der Seele Heimat ist der Sinn”.  Wie viele von uns sind in Wirklichkeit auf der Suche nach dem Sinn des eigenen Lebens? Und wie viele belügen sich dabei selbst? Wie viele erliegen der Selbsttäuschung vermeintlicher “Sinnmacher”, die in Wahrheit doch nur “zweckmäßig” sind?

Macht es Sinn, den Sinn zu suchen? Oder liegt der Sinn darin, keinen Gedanken an den Sinn zu verschwenden sondern einfach zu sein, hier und jetzt?
Es gibt Befürworter für beide Positionen - und jede Menge Facetten dazwischen.
Kaum etwas beschäftigt die Menschheit schon so lange wie die Frage nach dem Sinn. Sprachlich betrachtet hat der Sinn mit den Sinnen zu tun. Vielleicht genügt es, seine Sinne zu gebrauchen, um den Sinn zu erkennen?
Doch gebrauchen wir unsere Sinne wirklich? Sehen wir was ist? Oder sehen wir nur, was unsere Konditionierungen/Programme/Filter/Prägungen/etc. uns erlauben zu sehen? Entzieht sich der Sinn unserer Wahrnehmung, weil wir unsere Sinne nicht im ursprünglichen Sinn verwenden?
Es heißt, der Mensch sieht, was er sehen will. Ich sage, der Mensch sieht, was sein Ego ihm zu sehen erlaubt. Doch das mit dem Ego ist eine andere Geschichte ;-)

 

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