Hausverstand?

Was wünscht sich der Hausverstand in schweren Zeiten? Klarheit (was zu tun ist), Verbindlichkeit (von den Menschen, mit denen man zu tun hat), und wenn die Situation viele gemeinsam betrifft möglichst eine Person an der Spitze, die alles im Griff hat, vertrauenswürdig ist, kompetenz, eben einen Schäfer für die Schäfchen.

Sagt der Hausverstand. Ist auch logisch.

Und die Realität? Schlittern Unternehmen durch schwieriges Fahrwasser wird nur allzu oft der Führungsapparat aufgebläht, neue Ebenen eingezogen, Kontroll- und sonstige Boards implementiert, Informationen gefiltert, selektiert und gezielt zurückgehalten um den Schäfchen nur ja nicht zu zumuten, was wirklich los ist. Vertrauensaufbau? Verbindlichkeit? Gestraffte Führungsstruktur?

Ein Hoch auf die klugen Köpfe die gar nicht merken wie ihnen die Schäfchen entgleiten. Die motivierten ins Burnout, die frustrierten in die innere Kündigung, die g’scheiten zur Konkurrenz.

Aber Wirtschaft hat selten was mit Hausverstand zu tun – oder Logik.

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