Apropos Werbung …

… nachdem die heutige Entleerung des Briefkastens unmittelbar die Befüllung des Papiermülls nach sich zog, hier ein paar Gedanken der kurzen Phase zwischen beiden Ereignissen:

Geldvermehrung ist ganz einfach. Es genügt, all jenen Hochglanzfarbkatalogen zu widerstehen, die Schnäppchen, Restposten & Co genau und gerade jetzt ultra super günstig feil bieten. Doch wie? Sind doch all jene Hochglanzfarbkataloge ausnahmslos in Folie verpackt eingetrudelt.
Wer also kein herzloser Umweltverschmutzer ist, wird die Papierinhalt aus seinem Folienkorsett befreien und – hier der entscheidende Moment – hält man nun den Hochglanzfarbkatalog in Händen.
Naja, und wenn man ihn schon mal in Händen hält, kann man ja kurz mal nachschauen, bloß gucken , sonst nix … STOPP! Höchste Gefahrenstufe! Einmal aufgeschlagen wird das ultra super tolle Schnäppchen auch schon vorortet und der Weg zur Bestellung (= Kontostandsreduzierung) bahnt sich ins Leben.

Sehr gefinkelt, die Sache mit der Folienverpackung. Allein das Umweltschutzgewissen zwingt zum Auspacken, zum Anfassen, zum Umblättern …

Und mal ganz ehrlich … soooo lebensnotwendig sind die angeblichen Schnäppchen nun wirklich nicht.

Es hilft nur wenig, in erster Linie Konsequenz und die Härte, Hochglanzfarbköder unbesehen (aber dennoch ohne Folie) im Papiermüll zu entsorgen. Der beste Weg das Konto zu schonen. Nicht ausgegebenes Geld kann man auch als eine Form von Gewinn betrachten. Zumindest hat man gegen die Verführung gewonnen …

… denn ist es nicht zu erwarten, dass die Werbeindustrie auf umweltfreundliche Papierhüllen umsteigen wird. Wäre doch zu einfach und vor allem rasch und gefahrlos entsorgt.

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