Kindes des Windes (Raeven Lesley)

 
Es ist kein Tier und kein Ding,
dessen Berührung ich spüre,
nur der Wind,
 
Nicht die Wärme eines Menschen,
nicht die Kühle der Nacht,
nur der Wind.
 
Kein Jemand, kein Etwas oder irgendwas,
nur ein alter Freund,
nur der Wind.
 
Ein Begleiter einsamer Wege,
ein Vertrauter stiller Stunden,
ein Verbündeter geheimer Gedanken.
 
Ein Freund, den ich gefunden,
niemals an mich gebunden,
und auch niemals verloren.
 
Seine Berührung hüllt mich ein wie eine Umarmung,
schenkt Vertrauen und Zuversicht,
Geborgenheit in einsamen Stunden.
 
Und wenn ich dereinst gehe, soll er mich führen,
meine Seele mit seinem Atem berühren,
auf ewig verbunden.
 
Und ich werde der Wind sein,
der euch alle berührt.
 
(Raeven Lesley)
Dieser Beitrag wurde unter Sinn.Reich veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort